Finanzkennzahlen verstehen: Praxisbeispiele für die Industrie
Schritt 1: Relevante Kennzahlen identifizieren. Der erste Schritt besteht darin,
die für Ihr Unternehmen wichtigsten Kennzahlen auszuwählen. Dazu gehören etwa die
Eigenkapitalquote, die Liquiditätsgrade und das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital.
Analysieren Sie, welche Kennzahlen für Ihre Branche und Ihre Geschäftsstrategie
besonders aussagekräftig sind.
Erstellen Sie eine Übersicht und definieren
Sie regelmäßige Zeitpunkte für die Erhebung der Daten. So stellen Sie sicher, dass Sie
immer auf aktuelle Informationen zugreifen.
Schritt 2: Kennzahlen berechnen und vergleichen. Im nächsten Schritt erfolgt die
systematische Berechnung der ausgewählten Kennzahlen. Nutzen Sie interne
Buchhaltungsdaten und vergleichen Sie die Ergebnisse mit Branchenwerten oder
historischen Daten Ihres Unternehmens.
Erstellen Sie Visualisierungen wie
Diagramme oder Tabellen, um Trends und Auffälligkeiten schnell zu erkennen. So lassen
sich Entwicklungspotenziale identifizieren und gezielte Maßnahmen ableiten.
Schritt 3: Kennzahlen in der Steuerung nutzen. Nutzen Sie die gewonnenen
Erkenntnisse, um gezielte Entscheidungen zu treffen – zum Beispiel bei Investitionen
oder bei der Anpassung von Finanzierungsstrukturen. Besprechen Sie die Analysen
regelmäßig im Führungsteam und passen Sie Ihre Strategien an aktuelle Entwicklungen
an.
Denken Sie daran: Ergebnisse können variieren. Eine kontinuierliche
Überprüfung und Anpassung der Kennzahlen stärkt Ihre Unternehmenssteuerung nachhaltig.